Swisscom bringt das Thema «Handy und Schule» an die WORLDDIDAC Basel 2008
16. Juni 2008
Swisscom bringt das Thema «Handy und Schule» an die WORLDDIDAC Basel 2008
Klar haben die Jugendlichen ihr Handy auch im Klassenzimmer dabei. Von den 10- bis 18-Jährigen in der Schweiz besitzen 85 Prozent ein mobiles Telefon – oder sollte man von einem mit Kamera und Internetverbindung ausgerüsteten «digital assistant» sprechen. Die Schule hat das Thema längst aufgegriffen. Der Umgang mit dem Handy wird an Bildungstagungen, Elternabenden und in der Klasse diskutiert. In vielen Schulhäusern gilt mittlerweile die Anweisung, das Gerät während des Unterrichts auszuschalten. Doch muss man das Handy nur als Störfaktor, Schuldenfalle oder Speichermöglichkeit für unliebsame Bilder betrachten?
Ein Blick in die zahlreichen Pädagogikplattformen im Internet zeigt, dass viele Lehrpersonen das Gerät, das aus dem Alltag ihrer Schüler und Schülerinnen nicht mehr wegzudenken ist, im Klassenraum auf sinnvolle Weise benutzen. «Warum sollen Aufnahmen mit dem Handy nicht helfen, den Unterricht zu ergänzen?», fragte sich etwa kürzlich ein bloggender Lehrer. Die Swisscom hält vom 29. bis 31. Oktober 2008 an der WORLDDIDAC Basel spannende Referate zu dieser aktuellen Thematik.
Schulcomputer Swisscom will an diese Entwicklung anknüpfen. Während der Bildungsmesse WORLDDIDAC Basel 2008, die vom 29. bis 31. Oktober im Messezentrum Basel stattfindet, lädt das Telekommunikationsunternehmen zu einer Debatte zum Thema «Handy und Schule» ein. Michael In Albon, Leiter Schulservice bei Swisscom, sieht vor allem kreative Möglichkeiten, zum Beispiel wenn die Klasse bei einer Projektwoche das Handy benutzt, um einen Film herzustellen. Und warum sollte man sich im Deutschunterricht nicht selbst verfasste Kurzgedichte per SMS zustellen? Problematisch wird es laut In Albon dagegen, wenn die Schüler und Schülerinnen für eine Arbeit grössere Dateien aus dem Internet aufs Handy herunterladen müssen und ihre private Telefonrechnung bei jedem übermittelten Megabyte weiter hochklettert. Denn man dürfe die Jugendlichen nicht zum kostspieligen Handygebrauch in der Schule oder überhaupt zur Beschaffung eines Handys zwingen, betont In Albon. Fürs Recherchieren im Netz solle die Klasse daher besser den Schulcomputer nutzen, zumal sich das Handy-Display für diesen Zweck nicht besonders eigne.
Sicherheit im Netz Dass selbst das Telefonieren im Unterricht einen pädagogischen Wert haben kann, zeigt das neue Angebot «Exchanges – Handybrücke über den Röstigraben», das Swisscom in Zusammenarbeit mit dem Kanton Bern für die Schule entworfen hat. Dabei können zum Beispiel Schüler und Schülerinnen aus der Deutschschweiz zur Unterstützung bei einem französischen Diktat eine Klasse aus der Romandie anrufen; als Gegenleistung hilft man den Westschweizer Kollegen mit einem deutschen Text. Swisscom stellt für den Austausch Handys und Unterrichtsideen zur Verfügung. «Für die Lehrpersonen ist es eine einfache und niederschwellige Methode, um ihre Klasse mit einer anderen Sprachgruppe in Kontakt zu bringen», erklärt In Albon. Aber wie steht es eigentlich um die Handy-Expertise unter der Lehrerschaft? Denn die Schüler und Schülerinnen dürften sich mit den Möglichkeiten des Geräts meist besser auskennen. Auch hier springt die Swisscom ein. Ab September 2008 organisiert das Unternehmen einen Kurs für Lehrpersonen zum Thema «Wie man in der Schule Handy und Internet sicher nutzt». Die Sicherheit im Netz steht ebenfalls bei einer weiteren Swisscom-Veranstaltung an der WORLDDIDAC Basel 2008 im Zentrum. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter www.swisscom.com/schule.
Wichtige Partner Die WORLDDIDAC Basel 2008 wird von ihren Medienpartnern Bildung Schweiz, die neue Schulpraxis und von seminar.INSIDE unterstützt.
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